Der Gewinner des Jahres 2014 ist Musikstreaming. Die Umsätze mit Musikstreaming-Abonnementdiensten stiegen 2014 um 77,0 Prozent von 61,0 Mio. Euro auf 108,0 Mio. Euro. [1] Da die Einnahmen aus werbefinanziertem Freemium-Musikstreaming nun in der Kategorie “Verschiedenes” enthalten sind, können wir das Volumen und die Entwicklung der letzten Jahre nicht eindeutig einschätzen. Trotz des massiven Wachstums des Musikstreamings in den vergangenen drei Jahren ist der Marktanteil von 29,1 Prozent des Musikstreaming-Abonnementsegments im digitalen Musikmarkt in Deutschland nach wie vor bescheiden. Berücksichtigt man die Einnahmen aus der Kategorie “Verschiedenes”, so macht Musikstreaming 8,3 Prozent des gesamten deutschen Tonträgermarktes aus. In den USA ist der Umsatzanteil von 27,5 Prozent des Musikstreamings am gesamten Tonträgermarkt deutlich höher als in Deutschland. Die Deutschen betrachten Schlager als ihre Country-Musik, und amerikanische Country- und Tex-Mex-Musik sind beide wichtige Elemente der Schlagerkultur. (“Is This the Way to Amarillo” wird regelmäßig in Schlager-Kontexten gespielt, meist im englischsprachigen Original.) Diese Hypothese kann durch empirisches Material gestützt werden, das im IFPI Deutschland Geschäftsbericht 2014 hervorgehoben wird. Der Bericht zitiert Ergebnisse des GfK Consumer Panel bzw.

der GfK Streaming Study (IFPI Deutschland 2015: 36-37), wonach zwei Drittel der 16,4 Millionen CD-Käufer in Deutschland älter als 40 Jahre sind. Die Beziehung ist umgekehrt, wenn wir uns die Nutzer von Freemium-Streaming-Modellen ansehen. 64,5 Prozent der 8,2 Millionen Freemium-Musikstreamer sind jünger als 40 Jahre. Bemerkenswert ist auch, dass die Alterskohorten unter 40 Jahren mit Abstand die wichtigsten Nutzer von Musikabonnementdiensten sind. 73,4 Prozent der 2,5 Millionen Musikabonnenten sind jünger als 40 Jahre. Die dominierende Nutzungsgruppe von Musik-Streaming-Plattformen – Musikabonnements sowie werbefinanzierte Dienste – ist die Alterskohorte von 20-29 Jahre alten Musiknutzern. So können wir derzeit eine “digitale Kluft” zwischen den Generationen unter 40 Jahren und denen, die 40 Jahre und älter sind, beobachten. Die erste Schlagermusik in Jugoslawien begann in den späten 1940er Jahren zu erscheinen. Das erste (und einflussreichste) Festival der Schlagermusik war das Zagreb Festival of Popular Music (später bekannt als Zagrebfest), das 1953 begann und immer noch jährlich in Zagreb stattfindet.

Viele Schlager (kroatisch: élager, uspje`nica), die in den letzten fünf Jahrzehnten auf dem Zagrebfest aufgetreten sind, sind fester Bestandteil der kroatischen und jugoslawischen Popmusikszene. Die ersten Schlagersänger waren Ivo Robié und Rajka Vali, aber im Laufe der Zeit kam Zagreb Schule der Schlager, um Sänger wie Vice Vukov, Arsen Dedié, Hrvoje Hegeduéi, Ivica Percl, Gabi Novak, Frano Lasié, Jasna Zlokié, Zdravko , und viele andere. Zu den wichtigsten Schlagerkomponisten gehörten Fedor Kopsa, Kreimir Oblak, Ferdo Pomykalo, Miljenko Prohaska, Nikica Kalogjera, Bojan Hohnjec, Vanja Lisak, Zvonko, Ivica Stamaa und Hrvoje Hegeduéi. [17] Eine holländische Version des Schlagers wird als Levenslied (wörtlich `Lebenslied`, d.h. `Lied über das wirkliche Leben`) bezeichnet. Es ist ein sentimentales, niederländischsprachiges Subgenre der Popmusik. Typische levenslied Texte behandeln Themen wie Liebe, Elend und Nostalgie, neben der Sehnsucht nach sonnigen, exotischen Urlaubsorten. Ein typisches Levenslied hat eingängige, einfache Rhythmen und Melodien (wie bei vielen Pop- und Volksweisen) und ist in Couplets und Refrains strukturiert. Traditionelle Instrumente in levenslied Musik sind das Akkordeon und die Fassorgel: zum Beispiel Nicole und Hugo. Typische Schlagerspuren sind entweder süße, sentimentale Balladen mit einer einfachen, eingängigen Melodie oder leichte Popmelodien. Lyrics konzentrieren sich in der Regel auf Liebe, Beziehungen und Gefühle. Die nördliche Variante des Schlagers (vor allem in Finnland) hat Elemente aus nordischen und slawischen Volksliedern übernommen, wobei die Texte zu melancholischen und elegischen Themen tendieren.